Abschluss Olympische Winterspiele 2022 in Peking

Heute endeten die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking. Im „Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 2022“ liegt Deutschland wie schon 2018 im südkoreanischen Pyeongchang (siehe ‚Medaillen bei den Olympischen Winterspielen 2018‘) hinter Norwegen (diesmal historischer Rekord mit 16 Goldmedaillen von allerdings auch erstmals insgesamt 109) auf dem zweiten Platz mit 12 Goldmedaillen (2018 waren es 14 gewesen), 10 Silbermedaillen (unverändert) und 5 Bronzemedaillen (beim letzten Mal 7). Den dritten Platz belegt diesmal Gastgeber China (mit 9 Goldmedaillen) statt Kanada (nur noch 11. Platz mit 4 Goldmedaillen). Im „Ewige[n] Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“ bleibt Deutschland (einschließlich DDR) auf dem ersten Platz vor Russland (einschließlich Sowjetunion, GUS und russischen Athleten mit olympischer Flagge wie schon letztes Mal und auch dieses Jahr) und Norwegen.

Russland, welches wegen systematischen Staatsdoping nicht unter eigener Flagge antreten durfte, lieferte auch gleich wieder einen Dopingskandal um die erst 15-jährige Eiskunstläuferin Kamila Walijewa, die positiv getestet wurde und nur wegen ihres jungen Alters (sie ist mehr Opfer als Täter) noch nicht definitiv disqualifiziert wurde. Viele Athleten durften wegen positiver Corona-Tests entweder gar nicht starten oder erst nach längerer, teilweise die Leistung beeinträchtigender Quarantäne. Es waren auch fast keine Zuschauer zugelassen und die Ökobilanz dieser Spiele teilweise in einem Naturschutzgebiet dürfte besonders schlecht sein, da es in und um Peking zwar ziemlich kalt, aber auch sehr trocken ist, weshalb viel Kunstschnee zum Einsatz kam. Schließlich ist die Menschenrechtslage in China schlecht und hat sich das Internationale Olympische Komitee mit dem Deutschen Thomas Bach an der Spitze nicht mit Ruhm bekleckert.

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