Alles andere als „grün“

Viv Forbes

„Grüne“ Politik zerstört die natürliche Umwelt und verändert das lokale Wetter. Dies ist Teil eines vergeblichen UN-Konzepts, das vorgibt, das Klima in der Welt zu verbessern.

Jede grüne Energie verschlechtert die Umwelt.

Beispiel Windenergie.

Windturbinen stehlen Energie aus der Atmosphäre und müssen das lokale Wetter beeinflussen. Turbinen werden immer auf dem höchsten Punkt und entlang von Bergrücken aufgestellt, um mehr Wind einzufangen. Natürliche Hügel wirken sich bereits auf das lokale Wetter aus, indem sie entlang des Bergrückens mehr Regen und weiter windabwärts einen Regenschatten verursachen. Windturbinen verstärken diesen Regenschatteneffekt, indem sie den Wind seiner Fähigkeit berauben, Feuchtigkeit und Regen in das trockenere Landesinnere zu tragen. Die Förderung von mehr Wüstenbildung im Landesinneren ist nicht grün.

Klimaschützer planen auch, Australien mit Offshore-Windturbinen zu verteidigen – mit Vogelhäckslern, um Australien vor Drachenfliegern, kreuzenden Pelikanen, Möwen, Adlern und gelegentlichen Albatrossen zu schützen.

Solar-„Farmen“ bevorzugen große, flache Flächen. Sie rauben allen Pflanzen in ihrem Sonnenschatten die Sonnenenergie. Dadurch werden wilde und heimische Pflanzenfresser ihrer Nahrung beraubt. Weder Kängurus, Rinder, Emus, Papageien noch Schafe gedeihen in Solarenergie-Wüsten.

Grüne Energie weist nur eine sehr geringe Dichte auf – daher werden große Flächen benötigt, um Wind-/Solarenergie zu sammeln. Noch mehr Land wird für die hässlichen Spinnennetze aus Stromleitungen und Straßen gerodet, die benötigt werden, um die grüne Energie in unregelmäßigen Abständen zu sammeln und in die Städte zu leiten, wo sie gebraucht wird. Doch die meiste Zeit des Tages produzieren diese teuren Anlagen nichts Nützliches.

In Australien kursiert bereits eine Petition mit der Forderung, die hässlichen, zerstörerischen Stromleitungen unter die Erde zu verlegen, um Farmen, Wälder, Wildtiere und Landschaften zu retten.

Was für eine grandiose Idee.

Lasst uns auch die lauten, vogelzerstörenden Windturbinen begraben.

Windturbinen und Solarmodule verschleißen bald und müssen ersetzt werden. Einige haben ihr Haltbarkeitsdatum bereits erreicht. Die meisten dieser „grünen“ Abfälle können nicht recycelt werden. Diesen komplexen Giftmüll aus Kunststoffen, Metallen, Stahl und Beton einfach zu vergraben, ist alles andere als grün. Schon bald werden Chemikalien ins Grundwasser und in die Wasserreservoirs sickern.

Die Herstellung, Errichtung und endgültige Entsorgung grüner Energieerzeuger verbraucht mehr Energie, als sie während ihrer kurzen Lebensdauer produzieren kann. Die Netto-Energieproduktion während ihrer gesamten Lebensdauer ist negativ, und ihre Netto-Emissionen sind nicht null.

Die Anhänger der grünen Bewegung verehren auch Energie aus Biomasse wie Holz. Dies ist der Brennstoff, den Höhlenmenschen zum Wärmen, Kochen von Fleisch und zum Vertreiben wilder Tiere verwendeten. Primitive Menschen wie die Briten verbrennen immer noch Holz zur Stromerzeugung, aber ein zu großer Teil der Energie wird für das Sammeln, Trocknen, Hacken und den Transport dieses energiearmen Brennstoffs aus entfernten Wäldern zu den Kesseln der Kraftwerke verbraucht. Die Deutschen zeigen sich nun zuversichtlich, dass ihr riesiger Wind-Solar-Apparat den kommenden Winter ohne russisches Gas überstehen wird, indem sie Brennholz sammeln. Und das fracking- und kohlefeindliche Großbritannien ist gezwungen, wochenlange Stromausfälle im Winter und/oder Gasmangel einzuplanen.

Die Grünen fördern auch den Hunger in der Welt, indem sie Ethanol aus pflanzlichen Lebensmitteln als Ersatz für bessere Kraftstoffe wie Benzin und Diesel propagieren. Die Hinterwäldler von Tennessee waren Spezialisten in der Destillation von Maiswhiskey, der in vielen Bereichen der Freizeitgestaltung und der Medizin Verwendung fand. Andere fanden heraus, dass sich Ethanol aus den meisten pflanzlichen Stoffen herstellen lässt, insbesondere aus Getreide, Rüben und Zuckerrohr. Die Grünen verunreinigen dann den guten Whiskey mit einer Prise Benzin, um ihn für den menschlichen Verzehr untauglich zu machen, und subventionieren bzw. verordnen dann seine Verwendung in Kraftfahrzeugen. Während einige Menschen verhungern, werden Lebensmittel für Treibstoff verwendet.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Die von der US-Regierung vorgeschriebenen Biokraftstoffmengen haben auch die Raffination von Diesel und anderen Kraftstoffen verteuert.

Zuverlässige Stromerzeuger produzieren Strom, wenn er gebraucht wird. Aber die grüne Energie braucht Batterien, um die Lichter am Leuchten zu halten, wenn Wind- und Sonnenenergie ausfallen (was jeden Tag der Fall ist). Und um diese Batterien aufzuladen und gleichzeitig die Verbraucher zu versorgen, ist eine sehr große Steigerung der Generatorleistung erforderlich. Dies erhöht den Bedarf an noch mehr die Landschaft zerstörenden Stromleitungen und Straßen zwischen Windtürmen, Solarparks, „Big Batteries“, Wasserkraftwerken und Stromverbrauchern.

Überhaupt nicht grün.

Vergleichen Sie dieses hässliche grüne Energiechaos einmal mit sauberer, konzentrierter und zuverlässiger Energie aus langlebigen Kohle-, Gas-, Wasser- oder Kernkraftwerken.

Natürlich lieben die großen Bergbauunternehmen grüne Energie und Elektroautos, weil sie Unmengen von Metallen wie Kupfer, Nickel, Lithium, seltene Erden, Kobalt, Silizium, Aluminium, Molybdän, Silber, Graphit und Stahl sowie Kalkstein und Gas für die Zementherstellung verbrauchen. Aber jede Lithiumbatterie in jedem Elektroauto oder -fahrrad stellt eine spontane Brandgefahr dar – stellen Sie sie weit weg von allem Brennbaren ab.

Und schließlich gibt es noch den vielleicht größten grünen Betrug von allen – Carbon Capture and Burial. Die großen Kohle- und Gaskonzerne lieben diesen Trick – e wird viel mehr Kohle oder Gas verbraucht, um die gleiche nutzbare Energie zu erzeugen – der Rest wird bei der Gasabscheidung, der Kompression, dem Pumpen, der Verrohrung und der Entsorgung verschwendet. Der ganze Schwachsinn beruht auf der Annahme, dass das vergrabene Gas dort bleibt, wo es hingebracht wurde. In seltenen Fällen kann gepumptes CO2 dazu verwendet werden, die Ausbeute aus erschöpften Öl- oder Gasreserven zu erhöhen, aber im Allgemeinen verschwendet dieser grüne Schwindel Energie, entzieht der Biosphäre Pflanzennahrung, erhöht die Stromkosten und verkürzt die Lebensdauer von Kohle- und Gasreserven.

Und was ist mit dem COP27-Klima-Jamboree? Vierhundert Privatjets waren dabei. Selbst die heilige Greta hält das für einen Schwindel.

Link: https://cornwallalliance.org/2022/11/not-green-at-all/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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