AP COP 27-Artikel stellt die globale Energie- und Emissionsrealität grob falsch dar

Larry Hamlin

Der AP-Klimaalarmisten-Propagandareporter Seth Borenstein schrieb einen lächerlichen Artikel, der im Orange County Register (siehe unten) veröffentlicht wurde und die globale Energie- und Emissionsrealität grob falsch darstellte, um die Notwendigkeit für die Industrienationen der Welt zu rechtfertigen, energetischen Selbstmord zu begehen (Abkehr von kosteneffektiven, zuverlässigen fossilen Brennstoffen bei gleichzeitiger törichter Erhöhung des Einsatzes teurer, unzuverlässiger erneuerbarer Energien), was zu Energie- und Wirtschaftsdebakeln in Großbritannien und der EU geführt hat, während die US-Demokraten dieselbe Energie-Inkompetenz und Idiotie in den USA vorantreiben.

Der AP-Artikel stützt die konstruierte Behauptung, dass es „die reichsten Nationen sind, die mehr Kohlenstoff-Verschmutzung verursachen“ und dass es daher „am besten ist, sich zunächst die großen nördlichen Emittenten anzuschauen“, wenn es darum geht, eine künftige globale Energiepolitik festzulegen, um die weltweit wachsenden Emissionen anzugehen, die durch die Verbrauchsmuster dieser „reichsten Nationen“ verursacht werden.

Der AP-Artikel unterschlägt in irreführender und unehrlicher Weise die Realität der globalen Energieverbrauchs–„Verbrauchsmuster“, wie sie in den Daten des IEO-Berichts 2021 der EIA (siehe unten) dargestellt sind:

Die wohlhabendsten Nationen der Welt werden von den OECD-Ländern repräsentiert (der AP-Artikel „major northern emitters“), wobei die EIA-Daten zeigen, dass das Energieverbrauchs-„Verbrauchsmuster“ dieser Nationen im Jahr 2020 nur 38,7 % des Weltenergieverbrauchs ausmachten, während die Energieverbrauchs-„Verbrauchsmuster“ der Nicht-OECD-Entwicklungsländer 61,3 % des gesamten Weltenergieverbrauchs im Jahr 2020 ausmachten.

Darüber hinaus gehen die EIA-Daten davon aus, dass der Anteil der Nicht-OECD-Entwicklungsländer am Gesamtenergieverbrauch bis zum Jahr 2050 auf 68,3 % steigen wird, während der Anteil der OECD-Länder am Energieverbrauch bis zum Jahr 2050 auf nur 31,7 % sinkt.
Daher geht die EIA davon aus, dass bis zum Jahr 2050 der wachsende Energieverbrauch der Nicht-OECD-Länder für über 83 % des weltweiten Wachstums des Gesamtenergieverbrauchs ab dem Jahr 2020 verantwortlich sein wird.

Der IEO-Bericht 2021 der EIA enthält auch Daten zur Weltbevölkerung von 2020 bis 2050 (siehe unten):

Die Daten für das Jahr 2020 zeigen, dass die OECD-Länder nur 17,7 % der Weltbevölkerung ausmachen, während der Anteil der Nicht-OECD-Länder an der Weltbevölkerung 82,3 % beträgt und bis zum Jahr 2050 auf 84,7 % ansteigen wird. Diese enormen Bevölkerungszahlen für die Nicht-OECD-Länder erklären, warum die Energieverbrauchs „muster“ dieser Länder den gesamten weltweiten Energieverbrauch dominieren, was der AP-Artikel täuschend und unehrlich verschweigt.

Die Schlagzeile des AP-Artikels hebt hervor, dass die Welt „heißer“ wird, versäumt es aber, aktuelle Trenddaten zu globalen Temperaturanomalien zu liefern, die dieses Problem ansprechen. Die Klima-Alarmisten riefen erstmals im Jahre 2016 den „Klimanotstand“ aus und haben diese alarmistische Propaganda-Behauptung in den letzten 7 Jahren immer wieder hochgehalten.

Die neuesten globalen Temperaturanomalie-Trenddaten der NOAA für die letzten 7 Jahre (siehe unten) zeigen, dass der globale Temperaturanomalie-Trend seit 2016 mit einer Rate von -1,3 Grad C pro Jahrhundert rückläufig ist:

Dieser von der NOAA seit 2016 festgestellte rückläufige Trend bei den globalen Temperaturanomalien ist auch bei anderen Systemen zur Messung der globalen Temperaturanomalien zu beobachten, darunter die Systeme der NASA GISS, UAH und RSS, wobei der von diesen Systemen gemessene durchschnittliche rückläufige Trend bei etwa -1,56 Grad Celsius pro Jahrhundert liegt, seit die Klimaalarmisten den „Klimanotstand“ ausgerufen haben.

Während dieses Rückgangs der globalen Temperaturanomalie ist der weltweite Energieverbrauch um mehr als 8,6 % gestiegen, wobei der Energieverbrauch der Nicht-OECD-Länder um 15,8 % gestiegen ist, während der Energieverbrauch der OECD-Länder laut dem BP World Statistical Energy Report 2022 um 1,3 % gesunken ist.

Die hier präsentierten Daten zum weltweiten OECD-Energieverbrauch und die eindeutig festgestellte weltweite Dominanz der Nicht-OECD-Länder beim Energieverbrauch unterstützen nicht die inkompetente Propaganda der Klimaalarmisten, die fordern, dass die OECD-Länder in Zukunft Selbstmord beim Energieverbrauch begehen sollen, wie es von den energie- und klimafeindlichen Demokraten in Kalifornien und im Kongress, einschließlich unseres so genannten „Präsidenten“, gefordert wird.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/11/19/ap-cop-27-article-grossly-misrepresents-global-energy-and-emissions-reality/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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