Bundeswehr wird Mali nicht länger aufgedrängt

Bundesverteidigungsministerin ‚Kramp-Karrenbauer w[ollte] in Mali Krieg spielen‘. Viel zu spät begrenzt ihre Nachfolgerin den Schaden: Der „Bundeswehr-Einsatz in Mali wird vorerst ausgesetzt“. Frankreich, welches Deutschland überhaupt erst nach Mali lockte, zog sich schon letztes Jahr zurück. Denn westliche Truppen sind in Mali gar nicht mehr willkommen. Die Militärregierung, die sich an die Macht putschte, kooperiert lieber mit Russland und verweigert der Bundeswehr sogar Überflugrechte zum Austausch der deutschen Soldaten, die dort nichts verloren haben.

„Grundsätzlich sei Deutschland weiterhin bereit, sich an der internationalen Friedensmission zu beteiligen, versicherte Regierungssprecher Steffen Hebestreit.“ Das ist ein Fehler. Die Mission muss ganz beendet und politisch aufgearbeitet werden. Die ‚Bundeswehr soll sich wieder der Verteidigung widmen‘ und nicht afrikanischen Ländern als unwillkommene Besatzungsmacht aufgedrängt werden.

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