CO2-Abgabe müssen Vermieter anteilig in Abhängigkeit vom CO2-Ausstoß übernehmen

„Vermieter wollen gegen CO2-Abgabe klagen“, die ihnen die Ampel-Koalition und damit auch die früher einmal liberale FDP mit einer heute erfolgten Gesetzesänderung in Abhängigkeit von der Wohnraumdämmung aufdrückt. ‚Vermieter sollen Hälfte der CO2-Abgabe fürs Heizen ihrer Mieter zahlen‘, wollte noch die letzte Merkel-Regierung, während nun die Vermieter zwischen 0 und 95 Prozent der Abgabe in Abhängigkeit vom CO2-Ausstoß pro Quadratmeter direkt übernehmen müssen, was mit hohem bürokratischen Aufwand verbunden ist. Bislang zahlen die Mieter ihre kompletten Heizkosten als Nebenkosten. Durch die erst letztes Jahr eingeführte CO2-Abgabe wird das Heizen staatlich verteuert, was in der aktuellen, ebenfalls politisch verursachten Energiekrise besonders problematisch ist.

Kurzfristig wäre es deshalb tatsächlich am besten, diese Abgabe einfach auszusetzen, wie es die Verbände der Vermieter fordern. Langfristig müssen ohnehin wieder die Mieter die ganzen Kosten tragen, dann eben nicht mehr transparent in der Nebenkostenrechnung ausgewiesen, sondern versteckt in der Miete und mit einem staatlichen Anreiz zur Diskriminierung von Mietinteressenten mit voraussichtlich hohem Heizbedarf. Mittelfristig können andere staatliche Regulierungen entsprechende Mieterhöhung verzögern, aber nicht aufhalten, da sie sich schlimmstenfalls durch einen Rückgang des Angebots an Mietwohnungen ergeben. Auch Investitionen in bessere Wärmedämmung müssen natürlich am Ende die Mieter bezahlen.

FreeSpeech

FreeSpeech.international - Texte und Cartoons zur Meinungsfreiheit