Der junge Mörder, der nach Hause gehen durfte

Neun Jahre Jugendhaft für Julius F. (21) und acht Jahre für George S. (17) wegen Mordes an einem jungen Berlin-Touristen aus Sachsen. Erik H. (19) aus Niesky starb am 15. Mai 2021 im Zehlendorfer Loebellpark, einfach so. Ein Stich ins Herz, dann Tritte auf den Sterbenden am Boden. Ohne Anlass, einfach aus Lust an Gewalt. „Ein spontaner Entschluss, ihn zu töten, innerhalb von zehn Sekunden“, fasste der Richter in der Urteilsbegründung die Tat der beiden Abiturienten zusammen.

Da das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, wurde Julius F. gleich wieder in den Knast gebracht, aber der noch nicht volljährige Georg S. durfte nach Hause gehen. Dabei hatte er ins Gericht sogar einen gepackten Rucksack mitgebracht, da er davon ausging, nach Urteilsbegründung in eine Zelle zu kommen.

In diesen Tagen lernen unsere Regierenden eine Menge dazu, nachdem sie gelernt haben, wie die Welt da draußen außerhalb wirklich ist. Wir, unser Land,  sollten jetzt in einem Aufwasch auch endlich beginnen, unseren Rechtsstaat und die Justiz den tatsächlichen Verhältnissen anzupassen. Bis zur Rechtskraft des Urteils hätte der junge Mörder auch im Gefängnis warten können, anstatt zu Hause Playstation zu spielen und Chips zu knabbern.

 

 

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