Der Mord an Jacques Hamel darf nicht vergessen werden: Die Gefahr ist immer noch da

In Paris hat jetzt endlich der Prozess gegen vier islamistische Terroristen begonnen. Sie waren involviert als am 26. Juli 2016 in einer katholischen Kirche in Saint-Étienne-du-Rouvray bei Rouendie zwei Männer die Morgenmesse gestürmt hatten. Sie nahmen sechs Geiseln und ermordeten dann den 85-jährigen Priester Jacques Hamel auf brutale Art und Weise. Einer der Teilnehmer des Gottesdienstes wurde schwer verletzt. Eine Nonne konnte fliehen und die Polizei alarmieren. Die rückte an und erschoss zwei der Mörder.

Vier Männer müssen sich nun also verantworten, die als Unterstützer der Terrororganisation IS gelten und – wie die beiden Erschossenen – schon vor diesem Tag im Blick der Sicherheitsbehören waren – wie oft bei solchen Fällen.

Der Prozess rückt ein Thema wieder in den Blickpunkt, das weitgehend aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängt wurde durch die Corona-Krise und jetzt aktuell vom drohenden Krieg in der Ukraine. Umso wichtiger, dass wir alle diesem großen Problem unserer Gesellschaften wieder mehr Aufmerksamkeit widmen, denn die tödliche Gefahr für unsere Gesellschaften, die mit der verantwortungslosen Öffnung der europäischen Außengrenzen für Millionen „junge Männer“ aus dem islamischen Kulturkreis, aus Afghanistan, Syrien, dem Irak und Nordafrika entstanden ist, besteht auch heute weiter.

Nicht alle derjenigen, die zu uns gekommen sind, sind Terroristen und „Gefährder“, aber wenn es nur ein paar Hundert sind, dann ist das eine kleine Armee von gefährlichen Menschen, die uns und unsere Art zu leben und zu glauben, abgrundtief hassen. Frankreich wurde mehrfach besonders hart getroffen, wenn Sie sich an den Angriff auf Paris am 13. November 2015 rund um das Fußballspiel zwischen Frankreich und Deutschland im Stade de France erinnern und das anschließende Gemetzel im Theater Bataclan und anderen Plätzen der Metropole.

Aber die Blutspur zieht sich durch ganz Europa mit Tatorten in Brüssel, London, Nizza, Madrid und auch in Deutschland mit dem LKW-Anschlag auf den Weihnachtsmarkt im Berliner Breitscheidplatz am 19. Dezember 2016. Es sind Hunderte Tote zu betrauern, die Zahl der Verletzten und Traumatisierten zählt ein Vielfaches. Alles Opfer und Angehörige, deren Leben nie wieder so sein wird, wie vor dem erlebten Grauen.

Sie sind Opfer einer Politik, die das Wohl und die Sicherheit der Menschen geopfert hat, die ihnen vertraut, die sie gewählt haben. Und niemand wird diese Politiker zur Rechenschaft ziehen für das, was sie getan haben. Auch Frau Merkel nicht, die beklatscht und gefeiert wird wie jüngst in der Bundesversammlung, obwohl sie nach meiner bescheidenen Meinung unbedingt vor ein Gericht gestellt gehört. Denn sie persönlich trägt maßgablich die Schuld an den Zuständen in Europa nach dem Herbst 2015.

Es ist nocht nicht vorbei, das dürfen wir alle nicht vergessen.

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