Euro weniger als Dollar wert

Der „Euro fällt unter einen Dollar“. Das hat es seit zwanzig Jahren nicht gegeben, selbst auf dem Höhepunkt der Eurokrise stand der Euro höher. Jetzt trägt der Euroverfall zur viel zu hohen Inflation bei, da die Importe noch teurer werden. Paradoxerweise ist der Euro heute auch gefallen, weil die Inflationsrate in den USA mit 9,1 Prozent unerwartet hoch ist. Aber die ‚Fed kämpft gegen Inflation, EZB gegen höhere Zinsen hochverschuldeter Staaten‘, während sie immer noch an Null- und Negativzinsen festhält. Höhere Zinsen und ein steigender Kurs machen den Dollar attraktiver. Zusätzlich ist der Dollar eine Krisenwährung, in die Anleger selbst dann fliehen, wenn die USA selbst im Zentrum der Krise stehen. Momentan haben die USA allerdings weniger Probleme als Europa und insbesondere Deutschland, dem nicht nur eine Rezession droht, sondern auch Stromausfälle und Millionen kalte Wohnungen im Winter wegen unglaublich schlechter Politik.

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