Fußnoten zum Donnerstag

 

Unvaccinated lives matter.

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Habe gestern abend am Balaton mit einem netten mittelständischen Paar aus der Ukraine gesprochen. Die Familie der Frau stammt aus Ungarn und sie haben dort auch Angehörige, die sie im Urlaub besuchen. Was wir so in nicht ganz verhandlungssicherem, aber alltagstauglichem Englisch bei ein paar Gläschen guten Weines gesprochen haben, würde reichen, um in Moskau ebenso wie in Berlin Besuch von einem SEK zu bekommen. Nur soviel: das, was sich momentan in der Ukraine in der Realität abspielt, hat absolut gar nichts mit dem zu tun, was unsere Medien so verbreiten. Aber wer heute wagt zu sagen, dass es sich bei der Ukraine um eine verlogene kriminelle und hochkorrupte Oligarchie handelt, die in ihren Strukturen der verlogenen, kriminellen und hochkorrupten Oligarchie in Russland in keinem Punkt auch nur einen Millimeter nachsteht, sondern eher noch schlimmer ist, wird ja inzwischen gerne als Putinverteidiger dargestellt. Inwieweit es einen Despoten verteidigt, wenn man feststellt, dass eine von ihm angegriffene Despotie um keinen Deut besser ist, erschließt sich mir nicht, aber auf jeden Fall ist klar, dass in der Ukraine alles mögliche verteidigt wird, aber auf keinen Fall Dinge wie Freiheit oder Demokratie. Wohl eher die Werte der EU, also Korruption, Gier und Größenwahnsinn.

Dass besonders grüne Politiker das nicht erkennen, scheint allerdings logisch, denn weder mit Freiheit noch mit Demokratie haben die irgendwas am Hut. Und dass Grüne die größten Kriegstreiber sind, wissen wir auch nicht erst seit Fischer. Grüne deutsche Politiker haben es geschafft, dass deutsche Panzerbrigaden weiter nach Osten vorrückten als unter Hitler. Immerhin.

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Apropos Balaton. Auf das luluwarme Wasser knallt eine strahlende Sonne, die selbst im Schatten weit über 30 Grad beschert. Kein Mensch kommt hier auf die Idee, dass als Hitzewelle zu bezeichnen und panisch herumzukrakeelen, dass jetzt alle sterben müssen. Man nennt es Badewetter, und vom frühen Morgen bis tief in die pieselwarme Nacht springt die sonnengebräunte Jugend fröhlich jauchzend im Wasser herum anstatt sich bleich und grantelnd auf glühendheißen Asphalt zu kleben. Was unterscheidet diese Menschen hier nur von unseren Panikbrüllern?

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Apropos Erderhitzung. Dass wir, vollkommen ungeachtet der hundertstel Promille Kohlenstoffdioxid, das „der Mensch“ in der Atmosphäre verursacht, dieses Jahr mit besonders heißem Sommerwetter und gelegentlichen Störungen in der Elektronik rechnen müssen, weil just itzo wieder einmal ein sich alle elf Jahre wiederholendes Hoch der Sonnenaktivität abspielt, kann man jetzt randbemerken, entspringt aber in den vorherrschenden postfaktischen Zeiten nur der vollkommen überbewerteten Naturwissenschaft, die von alten weißen Männern erfunden wurde, um junge Mädchen zu unterdrücken und davon abzuhalten, sich auf Autobahnen zu kleben. Also irrelevant.

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Apropos alte weiße Männer. Ein ganz besonderes Exemplar ist nun offensichtlich unter die Impfleugner und Covidioten gegangen: Anthony Fauci. Denn in einem Interview mit Fox News gab er nicht nur zu, dass die Corona-Impfstoffe nicht gerade sehr wirksam sind, was ja inzwischen ein mehr als offenes Geheimnis ist, von den Impfbegeisterten aber weiterhin vehement verleugnet wird, sondern auch, dass sinngemäß es nicht das erste Mal wäre, dass ein Impfstoff, der am Anfang ganz gut aussah, am Ende den Menschen massiv schadet.

Zwei Dinge lassen sich daran wieder einmal erkennen: dass sie es wissen und von Anfang an gewusst haben, und dass die als „Schwurbler“ und „Covidioten“ Verhetzten und Diskriminierten am Ende die sind, die Recht behalten.

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