Fußnoten zum Donnerstag

 

Unvaccinated lives matter.

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Endlich wird der deutsche Alltagsrassismus dekonstruiert! Eine weibliche zugewanderte Fachkraft für Antirassismus war noch nie bei einem deutschen Friseur, weil diese nicht mit den Lockenhaaren schwarzer Frauen umgehen können. Woher sie das weiß, wenn sie noch nie bei einem deutschen Friseur war? Egal, als Fachkraft für Antirassimus weiß man einfach, dass die das nicht können, weil sie Weiße sind und damit eben dumme Rassisten. Aber damit sich das jetzt ändert und der nazimiefigeAlltagsrassismus durchbrochen wird, muss laut der Neubürgerinin die Prüfungsordnung für Friseure in Deutschland unbedingt die Beherrschung afrikanischer Lockenpracht aufgenommen werden, damit sie endlich zu einem deutschen Friseur gehen kann.

Warum sie nicht einfach bei dem nichtdeutschen Friseur bleibt, den sie jetzt hat? Keine Ahnung, vielleicht Ausländerhass.

Aber eine andere Lösung gäbe es auch: in Johannesburg soll es hunderte Friseure geben, die direktauf afrikanische Locken spezialisiert sind, weltweit geradezuals Experten auf diesem Gebiet gelten. Dort findet sie sicher den perfekten Hairstylisten, und wenn das ständige Fliegen zu teuer ist, naja, einfach eine Wohnung in der Nähe nehmen und da bleiben. Wäre vermutlichein Gewinn für alle Beteiligten.

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Bin gespannt, wann der nächste Messer- oder Machetenangriff mit der Ausrede stattfindet, man hätte keinen passenden Friseur gefunden. Klingt auch nicht dämlicher wie die Ausrede, das Nutella wäre alle gewesen oder auf dem Teller wäre weniger Soße als auf dem des Nachbarn.

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Die vergangenen Monate in einem Satz:

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