Fußnoten zum Mittwoch

 

Unvaccinated lives matter.

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Auf der diesjährigen „Documenta“ wollte man „die Kunst des globalen Südens“ besonders darstellen und lud „Künstlerkollektive“ von der Südhalbkugel ein, ihre Kunstwerke auszustellen. Eine indonesische Gruppe wollte sich politisch korrekt und für diese Ausstellung akzeptabel linksradikal geben und schuf ein palästinensersolidarisches Großgemälde, das wohl ein wenig über das gesteckte Ziel, den linksradikalen Judenhass als „Israelkritik“ zu verbrämen, hinausschoss. So schnappatmet selbst der sonst den linken Rand der Antifa-Schlägertruppen immer wieder gern mit Propagandafutter versorgende „Standard“:

In Details der Darstellung fand sich stereotype antisemitische Bildsprache, wie man sie seit dem Mittelalter und aus der NS-Zeit kennt. Ein Soldat mit Schweinegesicht trägt ein Halstuch mit Davidstern und dem Schriftzug Mossad (Israels Geheimdienst) auf dem Helm. Eine andere Figur im Businessanzug ist mit Schläfenlocken, Vampirzähnen, blutunterlaufenen Augen, Schlangenzunge und einem Hut mit SS-Emblem dargestellt“, und das Gemälde musste aus der Ausstellung entfernt werden.

Tja, liebe indonesische Palästinenserfreunde, das war etwas zu dick für Krautland. Dort darf man zwar gerne schweinegesichtige Soldaten mit Deutschlandfahne und Aufschrift „Bundeswehr“ darstellen, aber nicht so wie ihr das gemacht habt! Und wenn die Business-Figur blond und blauäugig wäre, so ganz ohne Schläfenlocken, hätte das auch keinen Kritiker hinter dem Ofen hervorgelockt, wenn sie sonst wie ein Zombie aussieht und SS-Embleme trägt.

So ist das in dem Land, in dem man nicht einmal Kritik an einem Menschen üben darf, dessen Eltern sich als Juden gesehen haben, auch wenn er selbst sich als Atheisten bezeichnet, wenn er nur zum Liebkind des linken Randes avanciert ist, ohne mit der Antisemitismus-Keule erschlagen zu werden, während importierte stramme Jugendliche auch mal Kippaträger auf offener Straße verprügeln und niedertreten dürfen, ohne dass es zu anderen Reaktionen führt als dem Niederbrüllen der Kritiker daran als Nazis. Denn wer in Deutschland gegen importierten offenen Judenhass auftritt ist mindestens Nazi und Antisemit. Und da ich wie meine jüdischen Freunde, die ich zu haben wage, das Existenzrecht des Staates Israel als unantastbar betrachte, werde ich auch hier gerne als Rechtsextremer und Antisemit angebrüllt von ausgerechnet jenen linken Zecken, die blind vor Hass gegen jeden Andersdenkenden und emotionsgesteuert bar jeder Vernunftihren Judenhass kaum zügeln können und bei „Juden ins Gas!“-Rufen auf pro-palästinensischen linksradikalen Aufmärschen heiße Tränen der Solidarität mit islamistischen Terrorgruppen vergießen.

In Wahrheit stört die Linksradikalen nur eines: dass es irgendwo Gruppen geben könnte, die Juden noch mehr hassen und verachten als sie selbst. Das hat man nun hoffentlich auch in Indonesien begriffen.

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Um dem Putin eins auszuwischen, so salbadert die tiefgrüne österreichische Umweltministerin, die gerade das Comeback der Steinkohle abgesegnet hat, wir sollen unbedingt die Temperatur in unseren Wohnungen um weitere ein bis zwei Grad senken. Dass das im Moment zu einer Überlastung der Klimaanlagen führen würde, kann die Maid als typisch schlichte Intellektuellgrüne nicht erfassen, auch nicht nachdem sie ihre Amtsräume selbst mit einer Klimaanlage für über 100.000 Euro hat aufpeppen lassen. Denn der Steinkohlestrom muss ja irgendwo bleiben, also nutzen wir ihn für die Klima-Abkühlung. Zumindest im eigenen Büro.

Man kann ja nicht die ganze Welt retten…

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Was ist Optimismus?

Wenn man morgen zur Bank geht und einen Bausparvertrag eröffnet.

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