Fußnoten zum Mittwoch

 

Unvaccinated lives matter.

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Nehammer treibt sich momentan in Israel herum, denn auch wenn seine Regierung mit den Erkenntnissen jüdischer Wissenschaftler zur Immunisierung durch Infektion so gar nichts anfangen kann, schielt der cäsarenwahnsinnige kleine Ex-Soldat auf die ballistische Raketenabwehr Israels.

Wie toll so eine Raketenabwehr funktioniert, kann man ja gerade in der Ukraine beobachten. Da werden die auf wichtige militärische Ziele abgefeuerten russischen Raketen dann „rechtzeitig“ aus der Bahn geschossen und landen dann eben in Wohnblocks und Supermärkten. Zwei Fliegen mit einer Klappe: das militärische Ziel bleibt verschont und man hat für die Propaganda geradezu unbezahlbare zivile Opfer.

Also dann, her damit, koste es was es wolle! Geld ist ja derzeit kein Problem…

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Im flexbefreiten Wien tummelte sich derweil der Hühnerzüchter Habeck – kaum ist der Beißer aus dem Haus, tummeln sich die kleinen grünen Kobolde ausgelassen in der Küche – und beschwor die Energiekrise. Der zum Thema alkoholbezogener Aufgedunsenheit dem wegen akuter Coronitis abwesenden Vizekogler kaum noch nachstehende Habeck peitschte den Österreichern auch gleich ein, was sie zu erwarten haben: Der Plan, die Industrie abzuschalten, um niemanden frieren zu lassen, sei überholt. Private sollen einen Anteil leisten.“

Sprich: Die Leute dürfen weiter arbeiten gehen, sollen aber dafür zuhause frieren und hungern. Das gilt aber nicht für Herrn Habeck, denn wer nicht aufs Herumreisen verzichten muss, muss es auch nicht auf Heizung und Speisung. Also keine Sorge, liebes Gevölke, der Kuhscheißestapler (c Tim Kellner) hat im Sinne seines Sektengurus Immobilität, Kälte und Hunger nur für euch vorgesehen. Und jeder, der Grün, Türkis oder Rot gewählt hat, wird es vollkommen zurecht ertragen müssen. Mir tun nur alle anderen leid.

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Parteiintern geht die ÖVP wieder in den jahrelang bekannten Normalmodus über und verbeißt sich in ihren Kanzler. Anscheinend wird Nehammer aus den Ländern angezählt und es wird immer wahrscheinlicher, dass er noch vor dem Herbst abserviert wird. Aber ich traue mich wetten, dass auch das wieder zu keinen Neuwahlen führen wird sondern einfach die „Her mit dem Zaster, her mit der Marie!“-Hanni der Päm den Ruhm als „erste Kanzlerin Österreichs“ wegschnappt und sich als vierte Regierungschefin von Vizekoglers Gnaden (für wie viele edle Flaschen auch immer) auf den Kanzlerthron brezelt. Wäre die Gelegenheit, das Gesundheitsministerium wegen der weiterhin tobenden Fallzahlenpandemie der Geboosterten vom Sozialministerium abzukoppeln und einer fähigen strumgewehrerprobten Panzerfaust zu übergeben. Popcorn bevorraten.

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Apropos bevorraten: Die Handelskette SPAR lässt verkünden, dass ihre Mitarbeiter klare Anweisungen haben, wie sie sich im Falle eines Blackouts zu verhalten haben. Im Prinzip wurde denen nur mitgeteilt, „deeskalierend“ zu wirken und im Gefährdungsfalle die Filiale zu verlassen. Sprich: kaum ist der Strom aus, stehen die Filialen zur Plünderung bereit. Diese Botschaft dürfte klar bei den bekannten interessierten Parteien angekommen sein.

Nur wer glaubt, man müsse nichts bevorraten, denn der Markt um die Ecke würde auch im Blackoutfall weiter verkaufen und versorgen und nicht bereits in der ersten Nacht ausgeplündert werden, wird ein sehr böses Erwachen erleben. So wie der, der zwar bevorratet, aber auf die bewaffnete Verteidigung verzichtet.

Uns trennen von einer archaischen Gewaltgesellschaft keine drei Tage. Das sollte man bei allem Glauben an die Zivilisation keine Sekunde vergessen. Und der Moment des Zusammenbruchs der Zivilisation steht unmittelbar bevor. Es wird nur einige Leute erstaunen, wer dann als erstes zur Bestie wird und wer wirklich am längsten versuchen wird, wenigstens ein bisschen Zivilisation über den Blackout zu retten. Das erste werden nicht „die Rechten“ sein und das letzte nicht „die Linken“.

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