Fußnoten zum Mittwoch

 

Unvaccinated lives matter.

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In Linz beginnt‘s. Zweihundert über ihre Rettung vor Krieg und Folter zutiefst dankbare Neubürger feierten ausgelassen die Inbesitznahme neuen urbanen Siedlungsraumes. Verstockte rassistische Altbürger, die es nicht ertragen konnten, von fröhlich Feiernden mit Böllern und Flaschen beworfen und angepöbelt zu werden, und eine bekannt ausländerhassende Polizei, vermiesten der ausgelassenen Partyszene die Feierlaune. Damit beim nächsten Mal die Zahl der Feiernden groß genug ist, um sich den Spaß nicht mehr verderben zu lassen und das Athena an der Donau endgültig zu ihrem Herrschaftsgebiet zu machen, hat „Sea Watch“ aktuell zur Intensivierung der Fährtätigkeit zwischen Libyen und Italien ein fünftes „Rettungs-“Schiff in Dienst gestellt. Damit bald noch viel mehr gefeiert wird.

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Langsam verstehe ich: Die ganzen Corona-Lockdowns und Blackout-Warnungen waren nur Übungsmanöver zur Vorbereitung der Menschen auf Zeiträume, in denen sie vor Angst ihre Wohnung nicht mehr verlassen wollen und können. Was, wenn nicht ein Virus oder ein Stromausfall, sondern ein tagelang tobender Straßenkrieg um die Herrschaftsansprüche im Stadtviertel das Verlassen der Wohnung unmöglich macht? Man sollte genug Vorräte besitzen – und bereit sein, diese zu verteidigen.

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Also wenn ich mal den Dieselverbrauch und Kohlendioxidausstoß vergleiche zwischen einem Gemälde und, sagen wir mal, einem Kampfpanzer, dann muss es andere Gründe als Angst vor Badewetter im Oktober sein, die Pattexfetischisten dazu bringt, sich an Gemälde zu kleben statt an Kampfpanzer, die in die Ukraine geliefert werden sollen. Welche könnten das nur sein?

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Nun ist es raus. Die Klimaterroristen nehmen den Tod von Menschen nicht nur billigend in Kauf, sie betrachten ihn sogar als Teil ihres „Klima-Kampfes“. Da werden lebensbedrohlich verletzte Unfallopfer verhöhnt („Shit happens.“) und Rettungsfahrzeuge bewusst, offensichtlich in voller Tötungsabsicht, behindert. Es muss nach diesen Bekundungen von Vorsatz und akuter Wiederholungsgefahr ausgegangen werden.

Interessant, dass die Staatsmacht eine inzwischen mit offen zugegebenemTötungsvorsatz agierende Terrorgruppe immer noch mit Samthandschuhen angreift, ja sich sogar schützend vor sie stellt. Im Sinne der Gefahrenabwehr hat jeder Rettungsdienst das absolute Recht, diese Idioten aus dem Weg zu prügeln, und wenn die nicht weichen, dann eben drüberfahren. Das Leben Unschuldiger zählt mehr als das von Terroristen. Mit Terroristen wird nicht verhandelt.

Wenn durch bewusste und aktive Behinderung der Rettungskräfte ein Mensch zu Schaden kommt, handelt es sich um eine Straftat. Diese Straftat gutzuheißen, aktiv oder auch nur passivzu unterstützen, wie es in Politik und Medien immer offenergeschieht,stellt selbst einen Straftatbestand dar.

Eine weitere Bestätigung, dass wir von Kriminellen regiert werden.

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Dazu auch: als der Feuerwehr-Rüstwagen in den Stau fuhr, klebten die Terroristenbereits seit einer Stunde auf der Autobahn. Wenn ein Auto liegenbleibt, ist die Polizei in der Regel innerhalb weniger Minuten vor Ort. Wo war sie da? Wieso konnten die übergeschnappten Fanatiker eine ganze Stunde lang unbehelligt den kompletten Verkehr lahmlegen? Zehn Minuten, zwei Streifen, die Trottel vom Asphalt pflücken und auf die Seite packen – fertig, Rettungsweg wieder frei. Kann doch nicht so schwer sein, außer, es fehlt der Wille.

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Eines noch: Nach der sehr verhaltenen medialen Reaktion bis hin zum dröhnenden Verschweigen muss man sich nur eine andere Situation vorstellen und wasdann alles laufen würde: Asylmissbrauchsgegner kleben sich in die Zufahrt zu einem Asylheim, und Rettungskräfte, die zu einem Unfall dort gerufen werden, können nicht vorbei, sodass Lebensgefahr für das Opfer entsteht. Wie lange würde die Polizei brauchen, um vor Ort zu sein und wie deeskalierend und verständnisvoll würde sie agieren? Man stelle sich auch die mediale Reaktion vor und den Empörungsreigen von der Pfostenschildkröte bis zum Bundesuhu, wenn dann einer der Klebefuzzis sagt, das wäre eben „Migrationskampf“ und wenn jemand dabei zu Schaden komme, naja, „shit happens“. Und das sogar zurecht. Es wäre vollkommen in Ordnung, das zu verdammen und zu den Schreien der abgelösten Handflächenhaut zu applaudieren. Die Frage bleibt nur, wenn es in diesem Fall ginge, warum geht es in jenem nicht? Heuchelei mal wieder.

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Als Letztes: das brutale Niederknüppeln von Rentnern, deren Vergehen darin bestand, eine Maske nicht korrekt zu tragen oder zu lange vor einem Schaufenster zu verweilen, erfolgte allein mit der fadenscheinigen Begründung, es geschehe zum Schutz der Gesundheit anderer Menschen. Mit welcher Begründung knüppelt man dann Blockierer von Rettungsdiensten nichtvon der Straße? Zählt die Gesundheit anderer Menschen plötzlich nix mehr, wenn sie auf einmal konkret und real bedroht ist und nicht nur behauptet? Denn die niedergeknüppelten und weggeschleiften gesunden Rentner haben niemals irgend jemandes Gesundheit bedroht, nicht eine Sekunde. Als Ausrede gilt es also, aber als reale Bedrohung wird es ignoriert.

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