Fußnoten zum Montag

 

Unvaccinated lives matter.

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Der zweite Weltkrieg tobte jahrelang um die ganze Erde und forderte etwa 60 Millionen Tote. Die meisten davon waren erwachsene Männer, Soldaten, die zumindest zum Teil eine Chance hatten, sich zu wehren oder wenigstens zu versuchen sich zu schützen. Immer wieder werden wir daran erinnert, wie blutig und brutal dieser Krieg war und dass so etwas nie wieder passieren darf.

Heute arbeiten wir effektiver. Wir produzieren in industriellen Abtreibungsanstalten einhundert Millionen Tote pro Jahr, und das noch bevor sie sich wehren oder schützen können, und werden permanent daran erinnert, wie toll und super humanistisch der millionenfache Massenmord ist und dass das niemals unterbrochen werden darf.

Und die nützlichen Idioten kreischen jeden nieder, der vom „Recht auf Leben“ spricht, denn für Menschenfeinde gibt es dieses Recht nicht, für die gibt es nur das Recht auf eigenen Spaß und Verantwortungslosigkeit. Und weil diese Egoisten es niemals begreifen werden, dass anderen Menschen die gleichen Rechte zustehen wie ihnen selbst, werden sie brüllen, dass jeder Rechte / Ungeimpfte / Jude oder eben Embryo (zutreffendes ankreuzen, wobei die meisten dann eh gleich alles nehmen) zu vernichten ist, wenn er ihnen nicht in den Kram passt.

Linksextremismus ist zutiefst egoistische Menschenfeindlichkeit.

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Nur mal wieder so zum Nachdenken: Statistik für Dummies.

Wenn der prozentuelle Anteil roter Autos an der Gesamtmenge aller Kraftfahrzeuge exakt den gleichen Wert aufweist wie der prozentuelle Anteil roter Autos an der Gesamtmenge der in tödliche Verkehrsunfälle verwickelten Kraftfahrzeuge, käme niemand mit auch nur in Spuren funktionierendem Gehirn auf die Idee, zu behaupten, ein rotes Auto zu fahren wäre eine funktionierende Methode, um Verkehrsunfälle zu vermeiden. Jedem Verkäufer roter Autos, der mit einem solchen Argument wirbt, würde man lachend diese Statistik um die Ohren dreschen.

Trotzdem behaupten etliche Leute im Brustton tiefster Überzeugung, eine nicht ausreichend erforschte und chargenweise nicht einmal ordentlich deklarierte Gentherapie gegen Covid würde Millionen Leben retten, obwohl die Anzahl der mit einer Covid-Imfektion gestorbenen Menschen mit dieser Gentherapie inzwischen exakt deren prozentueller Verteilung in der Gesamtheit entspricht.

Wenn man etwas statistisch nicht erkennen kann, dann ist mit großer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass es nicht vorhanden ist.

Im Gegenzug kann man bei einer statistischen Erkennbarkeit noch nicht sicher sagen, ob es sich um eine reine Korrelation handelt oder eine Kausalität vorliegt. Eine Korrelation ist aber immer der Hinweis auf eine mögliche Kausalität und muss deshalb dringend eingehend untersucht werden.

Tut man das mit den Statistiken zu den Impfnebenwirkungen und -schäden? Und wenn nicht – warum nicht?

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