Importvolumen aus Russland vervielfacht

ZAHLEN ZUM TAG. Österreich: Hohe Gaspreise führten zu einer wertmäßigen Steigerung auf 4,37 Milliarden Euro im ersten Halbjahr.

Russland mag weniger oder gar kein Gas mehr liefern nach Westeuropa, über den Preis macht das Land aber trotzdem ein viel besseres Geschäft als in der Vergangenheit. Das zeigen Handelsdaten, die Statistik Austria für das erste Halbjahr veröffentlicht hat: Wertmäßig hat sich die Gesamteinfuhr aus Russland gegenüber dem Vergleichszeitraum 2021 vervielfacht; sie ist um 173,2 Prozent auf 4,37 Milliarden Euro explodiert.

Auf der anderen Seite ist die Ausfuhr nach Russland mit knapp einer Milliarde Euro de facto gleich geblieben (plus 0,6 Prozent auf 0,98 Milliarden Euro). Die wichtigste Produktgruppe war laut Statistik Austria einmal mehr „medizinische und pharmazeutische Erzeugnisse“.

Bei den Importen ist verhängnisvollerweise eben Gas mit Abstand am bedeutendsten geblieben; hier rächt sich die extreme Abhängigkeit Österreichs.

Insgesamt, also nicht nur aus Russland, wurde im ersten Halbjahr Gas im Wert von 3,83 Milliarden Euro eingeführt. Das waren mehr als drei Mal mehr als in den ersten sechs Monaten 2021 (1,14 Milliarden Euro). Zur Menge macht die Statistik hier keine Angabe.

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