Klimaaktivisten achten weder Kulturschätze noch Menschenleben

Die ‚Grünen-Vorsitzende Lang befürwortet Rechtsbrüche‘ von Klimaaktivisten und steht damit leider nicht alleine. Nun ist eine „Radlerin hirntot – Staatsanwaltschaft prüft neuen Vorwurf gegen Klima-Kleber“. Die Radfahrerin war am Montag von einem Betonmischer erfasst und schwer verletzt worden. Dafür können die Klimaaktivisten nichts, doch sie blockierten rechtswidrig die Berliner Stadtautobahn und verzögerten dadurch die Ankunft eines Bergungsfahrzeuges, wodurch sich die Rettung der Schwerverletzten deutlich verzögerte. Wenn dies zu ihrem Tod beigetragen haben sollte, geht es nicht mehr nur um Nötigung durch die kriminelle Organisation „Letzte Generation“, sondern um fahrlässige Tötung. Die Kausalität lässt sich wahrscheinlich nicht beweisen, so dass es deshalb zu keiner Verurteilung kommen dürfte, doch es wäre nur ein Freispruch zweiter Klasse und kein Unschuldsbeweis.

Wer Straßen und damit auch Rettungswege blockiert, gefährdet Leben und nimmt Tote billigend in Kauf. Die Kriminellen haben schon angekündigt, dass sie damit weitermachen wollen und ihren „Klimakampf“ wichtiger finden als das Leben ihrer Opfer (siehe „‚Shit happens‘: Klimaaktivist verhöhnt Unfallopfer“), doch vielleicht nehmen Politik und Justiz diese Bedrohung jetzt endlich ernst. Es gab immerhin inzwischen „Haftstrafen für Klimaaktivisten in [den] Niederlanden“, die sich an ein weltberühmtes Vermeer-Gemälde geklebt hatten, was nun wirklich nichts zum Klimaschutz beiträgt. Es geht den rücksichtslosen Aktivisten einfach nur um noch mehr Aufmerksamkeit für sich selbst und ein Thema, welches ohnehin jeden Tag lang und mehrfach in den Massenmedien in ihrem Sinne behandelt wird. Zur Problemlösung trägt dieser Aktivismus nichts bei, sondern er radikalisiert sich weiter und achtet wie die Taliban weder Kulturschätze noch Menschenleben.

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