Macron erklärt die Pandemie für beendet

Der französische Präsident Emmanuel „Macron hat die Pandemie für beendet erklärt“. Zwischenzeitlich hatte Frankreich noch härtere und absurdere Maßnahmen als Deutschland. Der Präsident verhängte sogar den Ausnahmezustand, um Gesetze am Parlament vorbei erlassen zu können. Nun sind (fast) alle Maßnahmen beendet. Ich sehe es wie der Arzt Gérald Kierzek: „Die Regierung habe anfangs vermittelt, alle seien lebensgefährlich bedroht, inzwischen vertrete sie eine Politik, als wäre niemand mehr gefährdet. Der Mittelweg sei richtig. ‚Wir müssen weiterhin die Fragilsten schützen’“. Trotzdem sind gar keine Zwangsmaßnahmen besser als exzessive Maßnahmen auch und gerade für Kinder, die vom Virus kaum gefährdet sind.

Der Vorsitzende des Expertenrates Jean-François Delfraissy sagte: „‚Wir haben manchmal die Gesundheit über die Menschlichkeit gestellt.‘ Einige Bewohner von Altenheimen hätten ihren Lebenswillen verloren und nur noch auf den Tod gewartet, weil sie ihre Angehörigen nicht mehr sehen durften. ‚Über die folgenreichen Entscheidungen, für Schulen und Altenheime etwa, hätten wir mit den Bürgerinnen und Bürgern sprechen müssen’“. Das ist auch in Deutschland bis heute unterblieben, wo der Bundesgesundheitsminister zusammen mit dem Justizminister, der zuvor noch das Ende aller Maßnahmen in Aussicht gestellt hatte, weiterhin auf Panik und Zwang setzt. Andere Regierungen machen offensichtlich auch Fehler, aber nicht nicht so lange und gründlich wie in Deutschland.

Empirisch überzeugen die meisten Maßnahmen nicht, auch wenn hierzulande dazu keine relevanten Daten erhoben werden. „Die mittlerweile siebte Welle flachte in derselben Geschwindigkeit ab wie die vorherigen Infektionswellen unter 2G“ in Frankreich. „Allerdings hat Frankreich bis heute mehr Todesfälle pro 100.000 Einwohnern zu beklagen als etwa Schweden, wo die Regeln viel lockerer sind.“ Der bereits zitierte Arzt Kierzek stellt fest: „‚Vor Corona haben die französischen Krankenhäuser drei Milliarden Euro mehr gefordert – sie wurden uns verwehrt. Um aber die finanziellen Opfer des Lockdowns zu entschädigen, gab der Staat 600 Milliarden Euro aus.‘ Gesundheit und Pflege hätten auch in und nach der Pandemie keine große Bedeutung für die Pariser Regierung.“

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