Montag ist inzwischen Demo-Tag in Deutschland

In allen Teilen Deutschlands haben am Abend wieder Zehntausende gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung und gegen die drohende Impfpflicht demonstriert. Meistens verliefen die Aufzüge friedlich, nur in Rostock kam es zu einer angespannten Lage zwischen einem Teil der Demonstranten und der Polizei.

Augenscheinlich wächst die ohnehin große Zahl Protestierender weiter an. Aber wohin wird das führen? Die Behören versuchen, so gut es geht entweder zu dulden oder zu behindern, aber man kann nicht den Protest und die scheinbar wachsende Wut eines Teiles der Bevölkerung auf Dauer ignorieren. Und wer die Teilnehmer per se zu Rechtsradikalen, Schwurblern und Querdenkern erklären will, macht sich lächerlich. Zu offensichtlich ist, dass sich immer mehr ganz normale Bürger auf die Straßen trauen. Und dort treffen sie Polizei-Hundertschaften und mancherorts Wasserwerfer. Aber keine der Politiker, die diese Maßnahmen beschlossen haben.

In der Außenpolitik wird viel über Deeskalation und Dialog gesprochen. Wer von unserer Berliner Elite nimmt diesen Dialog mit den Demonstranten auf. Komm, Karl, mach‘ den Anfang!

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