Neues aus der öffentlich-rechtlichen Parallelwelt: Von veganen Kommissaren mit lesbischem Migrationshintergrund

Sonntagabend, „Tatort“-Abend in der ARD… das war einmal. Über viele Jahre ein unverzichtbares Ritual in Millionen deutschen Haushalten, auch bei den Kelles. 19.30 Uhr per Telefon Pizza bestellen, 20.15 Uhr Tatort und danach noch Polit-Gelaber mit Sabine Christiansen oder später Anne Will.

Es ist vorbei, und das unwiderruflich, jedenfalls bei uns. Ach halt, Pizza bestellen wir natürlich manchmal doch noch…

In der Ankündigung zum heutigen „Tatort“ lese ich vorhin:

Schnell sind Hauptverdächtige gefunden: Zwei Mädchen als lesbisches Pärchen, das die Welt retten will. Sie verteilen Lebensmittel aus dem Mülleimer an Bedürftige und sind auf der Suche nach sich selbst, nach Identität, Geborgenheit, Aufmüpfigkeit und dem Loslassen vom Elternhaus…“

Ich habe keinen Bock mehr auf diese Krimi-Volkshochschule für Veganer. Ich möchte mal wieder einen „Tatort“, der sich um einen Bankraub dreht, ein paar Knackis mit Migrationshintergrund (wichtig!) kommen aus dem Knast, treffen sich bei Erika in ihrer Eckkneipe auf St. Pauli. Sie beschließen einen „Bruch“ zu machen, stürmen die Hauptfiliale der Volksbank, bedrohen die Kassiererin und fordern Geld. Einfach so, weil sie es können. Sie sind keine Sozialisten und nicht „Fridays for Future“, sie wollen Kohle, und zwar so viel wie möglich. Um sich einen Lamborghini mit Diesel-Hintergrund leisten zu können. Boaaah!

Auf den Notruf 11o eines Passanten wird Alarm ausgelöst, Streifenwagen rasen zur Volksbank, das SEK ist vorne mit dabei. Als die Täter „Allahu Akbar“ rufen, erscheint Dirty Harry, geht in die Filiale, sagt „make my day“ und erschießt zwei der Gangster. Fall gelöst.

Das wäre so ein Grundversorgungs-Krimi, wie ich ihn mir gemeinsam mit Millionen Gebührenzahlern wünsche. Aber ich und wir bekommen es nicht. Die Guten – sprich Fahnder – streiten lieber über den besten Weg, klimaneutral zu leben. Die Kommissarin ist schwanger, will „es aber nicht“ und fühlt sich eigentlich zu der Transgender-Kollegin hingezogen. Es kommt aber nicht zum Äußersten zwischen den Beiden, weil die eine Mitglied bei den Grünen ist und sich gerade am Morgen entschieden hat, dass sie heute ein Mann sein will…

Bin ich froh, dass es Netflix, Amazon Prime und ein Leben mit Familie und Freunden gibt. Ich ertrage diesen ganzen öffentlich-rechtlichen Schwachsinn nämlich nicht mehr.

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