Russland untergräbt gerade erst geschlossenes Abkommen zu Getreidelieferungen

„Russland greift Hafen von Odessa an“, nur einen Tag nach einem Abkommen, welches Getreidelieferungen aus der Ukraine vor allem über Odessa erlauben sollte, um hungernden Menschen weltweit zu helfen, die indirekte Opfer des russischen Angriffskrieges sind. Dies zeigt, dass erstens Präsident Putin nicht davor zurückschreckt, vielen Millionen unschuldigen Menschen schwer zu schaden, und zweitens Abkommen mit Russland nur einen geringen Wert haben, weil sie sofort wieder gebrochen werden können.

Russland bestreitet gegenüber der Türkei, die zusammen mit der UNO an der Aushandlung des Abkommens beteiligt war, Raketen auf Odessa abgefeuert zu haben. Das zeigt drittens, dass die russische Regierung auch nicht vor plumpen und leicht widerlegbaren Lügen zurückschreckt. Das alles spricht gegen ein baldiges Ende des Krieges und auch gegen den Sinn eines Friedensschlusses ohne Sicherheitsgarantien für die Ukraine, weil sie sonst bald wieder Opfer werden dürfte.

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