Scholz will Westbalkan in die EU aufnehmen

Bundeskanzler „Scholz befürwortet EU-Beitrittsgespräche mit Nordmazedonien und Albanien“. Schon 2019 stimmte der ‚Bundestag für Albanien und Nordmazedonien in der EU‘ bzw. die Aufnahme von ‚EU-Beitrittsverhandlungen mit Albanien [und] Nordmazedonien […]‘, die auch die EU-Kommission wünscht. Doch alle aktuellen EU-Mitglieder müssen zustimmen.

Nordmazedonien ist bereits seit 17 Jahren Beitrittskandidat und änderte extra seinen Namen von Mazedonien, damit Griechenland seinen Widerstand aufgibt. Dafür ist jetzt Bulgarien gegen den Beitritt Nordmazedoniens, während Albanien noch viel weniger die Beitrittsvoraussetzungen erfüllt wie auch Serbien. Trotzdem soll Serbien zusammen mit dem Kosovo aufgenommen werden, obwohl dieser von Serbien nicht einmal anerkannt, sondern weiterhin als Teil des eigenen Staates betrachtet wird.

Die EU will sich also schwere Konflikte ins Haus holen, damit Russland nicht stärker wird in der Region, was jedoch auch zu weiteren Putin-Freunden in der EU neben Ungarn führen kann. Persönlich finde ich eine Erweiterung der EU besser als eine Vertiefung, aber eine weitere Vertiefung mit Souveränitätsverlust (und weiteren Wohlstandsverlusten) an solche Staaten wäre am schlimmsten.

FreeSpeech

FreeSpeech.international - Texte und Cartoons zur Meinungsfreiheit