Vierte Welle in Israel vorbei – jetzt wird weiter geimpft: Hört das niemals auf?

In Israel beginnt man heute mit den vierten Impfungen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Zuerst wurden Patienten mit Lungen- und Herztransplantationen geimpft, teilte das Schiba-Krankenhaus bei Tel Aviv mit. Wer sich impfen lassen will, der soll das machen. Das gilt in Israel so wie bei uns und sollte eigentlich überall auf der Welt gelten.

Ich erinnere mich noch, dass uns Israel vor gut einem Jahr als das Musterland präsentiert wurde, das Corona besiegt habe. Hohe Impfquoten fallende Inzidenzzahlen, von Corona-Patienten weitgehend verschonte Intenivstationen. Und dann auch noch die Wirkung der Sonne…

Nun scheint es, dass die Lage gar nicht so rosig ist, wie man uns erzählt hat. Die Infektionszahlen steigen rasant, nur rund 60 Prozent der 9,4 Millionen Israelis gelten noch als vollständig geimpft. Noch – ist dabei der wichtige Begriff, denn es waren schon weit mehr doppelt geimpft, aber bei neun Prozent der Bevölkerung ist nach offiziellen Zahlen die Wirkung der Impfung bereits abgeklungen.

Ich bin – wie sie wissen – kein Impfgegner aus Prinzip. Ich denke, dass die Impfung zwar nicht vor Neuansteckungen schützt, aber dass „schwere Verläufe“ tatsächlich vermieden werden können. Aber ich nehme auch die Kritiker sehr ernst, die schon vor einem Jahr gesagt haben, die Impferei werde eine unendliche Geschichte für uns alle werden. Und was, wenn diese Kritiker recht haben?

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