Zur „Wand“ in Großbritannien

ZAHLEN ZUM TAG. Oberkante scheint erreicht – sowohl bei den Neuinfektionen als auch bei den Hospitalisierungen.

Vor einer Woche stand hier, dass mit Omikron nicht nur eine „Wand“ bei Neuinfektionen, sondern auch bei den Hospitalisierungen einhergehe. Als Beispiel diente Großbritannien. Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen hatte sich dort seit Ende Dezember vervierfacht, die der Menschen, die mit Corona ins Spital eingeliefert werden müssen, war in kürzerer Zeit um das Zweieinhalbfache gestiegen. Das ist dem offiziellen Dashboard zu entnehmen.

Zuletzt war eine Oberkante dieser beiden Wände erreicht. Das verdeutlichen die Werte im siebentägigen Mittel, die aufgrund der Aussagekraft nicht bis zum letztmöglichen Zeitpunkt, sondern bis zum 4. Jänner geführt werden; insbesondere bei den Neuinfektionen gibt es immer wieder Nachmeldungen für die vergangenen Tage.

Am 1. Jänner wurden in Großbritannien im siebentägigen Mittel 192.398 Neuinfektionen festgestellt. Das Niveau ist in weiterer Folge zwar extrem hoch geblieben, aber zurückgegangen. Am 4. Jänner handelte es sich um 166.439 Fälle. Das waren um 13 Prozent weniger.

Auch bei den Hospitalisierungen war am 1. Jänner der vorläufige Höhepunkt erreicht. Und zwar mit 2280 Fällen pro Tag. Seither hat sich dieser Wert stabilisiert bzw. ist er leicht zurückgegangen.

Vor einem Jahr gab es in Großbritannien im Zusammenhang mit Corona durchschnittlich bis zu 4235 Hospitalisierungen pro Tag. Das ist jedoch schwer bis gar nicht vergleichbar: Zum einen gab es zuletzt schon seit dem vergangenen Sommer relativ viele. Zum anderen verzeichnen Spitäler nun mehr Personalausfälle.

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